Die Feste des HERRN

Jeden Sonntag feiern wir mit grosser Freude beim Fest mit Brot und Wein, Jesus Christus, die Erfüllung und Wirklichkeit der sieben Feste des HERRN.

Alle sieben Feste zeigen in einer sehr reichen Weise, wie allumfassend Jesus Christus heute ist, und helfen uns, Christus spezifisch zu erfahren. Diese Feste, welche Gott damals seinem Volk Israel zu feiern gebot, waren ein Abbild (ein Schatten) von dem der kommen, und alles erfüllen würde: Christus. Vom Passahfest bis hin zum Laubhüttenfest war Jesus in seinem Leben auf der Erde die Fleisch gewordene Substanz, Wirklichkeit und Erfüllung aller Bestandteile und Einzelheiten dieser Feste.

So ist beispielsweise der Tag und die Stunde seiner Kreuzigung bereits durch den Zeitpunk des Passahfestes, ca. 1500 Jahre bevor Jesus dies genau erfüllte, vorausgesagt. Gemäss 2. Mose Kapitel 12 musste das Passahlamm, welches ein Bild auf Christus ist, am 14. Abib zwischen Sonnenniedergang und Sonnenuntergang geschlachtet und noch in der selben Nacht verzehrt werden. So feierte das Volk Israel dieses Fest jedes Jahr, nach dem Gebot Gottes. Die Geschichte lehrt uns, dass Jesus tatsächlich an diesem Tag, dem 14. Abib um die 9. Stunde des Tages (15:00 nach unserer Zeitrechnung) am Kreuz starb und als das fehlerlose Lamm Gottes für uns die Erlösung erwarb.

Dass Jesus das Abendmahl, Brot und Wein, zur Zeit des Passahfestes und dem Fest der ungesäuerten Brote eingesetzt hat, zeigt uns, dass nun die Wirklichkeit der sieben Feste des HERRN, beim Tisch des Herrn gefeiert werden soll.

Diese Erkenntnis, dass der Tag des HERRN ein Fest und kein traditionelles Ritual ist, hat unser Bewusstsein vom Tisch des Herrn grundlegend verändert. Wir kommen nicht mehr nur zusammen, um ein paar Lieder zu singen, dem Herrn für sein Erlösungswerk zu danken und dann eine schöne Predigt zu hören. Vielmehr lernen wir nun aktiv in unserem Alltag auf Jesus, als unserem reichen und guten Land zu arbeiten, um uns dann mit allen Geschwistern zu freuen, worin der HERR uns gesegnet hat (5. Mose 12). Den besten Teil, den wir unter der Woche von Christus gewonnen haben, bringen wir dann unserem geliebten Vater, als ein geistliches Opfer für seinen Genuss zurück.

Feiern auch Sie mit uns diesen wunderbaren Tisch unseres HERRN!

Mehr zu den Festen des Herrn gibt es hier.

Outline: Die Feste des HERRN 2017-01

Die wahre Anbetung

Paulus beschreibt diesen Kreislauf folgendermassen: „Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den Himmeln in Christus“ (Epheser 1:3)

Gott möchte uns nicht nur reichlich segnen und verändern, sondern er möchte auch eine Frucht davon zurückbekommen. Das sind die geistlichen Opfer zu seiner Anbetung. So wie die Kinder Israels damals das Beste ihres Ertrages nach Jerusalem als Opfer bringen sollten, müssen wir als Christen heute lernen, dem Vater unsere beste Erfahrung von Christus als ein geistliches Opfer zurückzubringen. So üben wir unseren Priesterdienst aus, die wahre Anbetung im Neuen Bund. Möge der Geist uns helfen, dass wir nicht mehr mit leeren Händen vor Gott erscheinen, sondern den Vater so anbeten, wie er es vorgesehen hat.

Die Heilige Priesterschaft

„Aber es kommt eine Stunde und ist schon jetzt, da die wahrhaftigen Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche, die ihn so anbeten“ (Johannes 4:23)

„Und werdet auch ihr aufgebaut als lebendige Steine zum geistlichen Haus, zu einer heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott angenehm sind durch Jesus Christus“ (1. Petrus 2:5)